{"id":1577,"date":"2020-08-26T10:40:28","date_gmt":"2020-08-26T08:40:28","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=1577"},"modified":"2020-08-26T18:07:25","modified_gmt":"2020-08-26T16:07:25","slug":"bedeutende-investition-staerkt-wirtschaftsstandort-sachsen-anhalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=1577","title":{"rendered":"Bedeutende Investition st\u00e4rkt Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>(26.08.2020) Ministerpr\u00e4sident Dr. Reiner Haseloff hat heute anl\u00e4sslich der Inbetriebnahme der modernsten und leistungsf\u00e4higsten Papiermaschinen der Welt \u2013 die PM3 der Progroup AG \u2013 in Sandersdorf-Brehna erkl\u00e4rt: \u201eDiese Investition st\u00e4rkt den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt und stellt die Leistungskraft moderner Unternehmen unter Beweis. Die Progroup AG aus Landau in der Pfalz schafft in unserem Bundesland moderne Arbeitspl\u00e4tze und sichert damit auch den Wohlstand einer ganzen Region.\u201c Haseloff hatte bereits im August 2018 an der Grundsteinlegung f\u00fcr das neue Werk teilgenommen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Wirtschaftsminister Willingmann: Progroup-Papierfabrik belegt beispielhaft die Attraktivit\u00e4t Sachsen-Anhalts als Wirtschafts- und Investitionsstandort<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach nur 18 Monaten Bau- und Montagezeit hat der Wellpappenhersteller Progroup am heutigen Mittwoch seine neue Papierfabrik in Sandersdorf-Brehna (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) offiziell in Betrieb genommen. \u201eDie Gro\u00dfinvestition von Progroup belegt beispielhaft, dass sich Sachsen-Anhalt insbesondere in den vergangenen vier Jahren zu einem attraktiven Wirtschafts- und Investitionsstandort entwickelt hat\u201c, sagte Minister Willingmann beim Betriebsstart. \u201eDas rund 465 Millionen Euro teure Werk z\u00e4hlt nicht nur zu den aktuell gr\u00f6\u00dften Investitionsvorhaben, es untermauert auch die Entwicklung Sachsen-Anhalts zu einem Land der Zukunftstechnologien, in dem verst\u00e4rkt hochwertige Arbeitspl\u00e4tze entstehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Allein f\u00fcr ressourcenschonende Technologien hat Progroup kr\u00e4ftig investiert. Dazu erkl\u00e4rte <strong>Maximilian Heindl, Chief Development Officer und Mitglied des Vorstands von Progroup<\/strong>: \u201eAls Familienunternehmen haben wir die nachfolgenden Generationen fest im Blick. Die neue Papiermaschine ist so konzipiert, dass sie die n\u00e4chsten 50 bis 60 Jahre nachhaltig und energieeffizient Wellpappenrohpapier produzieren wird. Allein 100 Millionen Euro investieren wir deswegen in Nachhaltigkeitsma\u00dfnahmen. Damit setzt die neue Fabrik in Sachen Umweltschutz und Energieeffizienz zukunftsweisende Ma\u00dfst\u00e4be in der Papierindustrie.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Unternehmen zufolge werden 140 neue Arbeitspl\u00e4tze und weitere 350 Jobs im Umfeld der Papierfabrik entstehen. Das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt unterst\u00fctzt die Ansiedlung mit 7,5 Millionen Euro aus der Investitionsf\u00f6rderung, der so genannten Gemeinschaftsaufgabe \u201eVerbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur\u201c (GRW).<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Hintergrund: <\/strong>Rund 465 Millionen Euro wurden am Standort Sandersdorf-Brehna investiert. Mit dem neuen Werk seien in der Region rund 500 Arbeitspl\u00e4tze verbunden, davon seien 140 direkt in der neuen Fabrik entstanden. Das Werk ist eine der gr\u00f6\u00dften Investitionen seit der Wiedervereinigung in Sachsen-Anhalt.<\/em><br>  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirtschaftsminister will Investitionsf\u00f6rderung aufstocken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zeigte sich Willingmann optimistisch: \u201eDie Wirtschaft in Sachsen-Anhalt hat alle Chancen, die Corona-Krise zu \u00fcberstehen und auf die Erfolgsspur der vergangenen Jahre zur\u00fcckzufinden.\u201c Das Land werde alles tun, um Arbeitspl\u00e4tze und Wirtschaftsstrukturen zu sichern sowie die Weichen f\u00fcr einen kr\u00e4ftigen Aufschwung zu stellen. \u201eKonkret setze ich mich aktuell daf\u00fcr ein, dass das Land seine Investitionsf\u00f6rderung, die auch bei dieser hochmodernen Papierfabrik zum Tragen kommt, noch einmal um etwa 56 Millionen Euro f\u00fcr 2020\/2021 aufstockt. Damit k\u00f6nnten wir dem Investitionsgeschehen im Lande weiteren Schub verleihen und w\u00fcrden im Wettbewerb um die Ansiedlung leistungsstarker Unternehmen konkurrenzf\u00e4hig bleiben\u201c, so Willingmann. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollte nicht am falschen Ende gespart werden, betonte der Minister. \u201eZudem hat der Bund unl\u00e4ngst angek\u00fcndigt, zu jedem Landes-Euro einen weiteren Euro draufzulegen. Das Gesamtvolumen der Investitionsf\u00f6rderung in Sachsen-Anhalt k\u00f6nnte somit auf mehr als 230 Millionen Euro steigen.\u201c Er sei insofern optimistisch, hierzu eine Einigung im Landeskabinett herbeif\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Progroup investieren aktuell mehrere internationale Unternehmen in Sachsen-Anhalt: So gab beispielsweise der finnische Konzern UPM im laufenden Jahr bekannt, f\u00fcr rund 550 Millionen Euro eine Bioraffinerie in Leuna (Saalekreis) zu errichten. F\u00fcr rund 600 Millionen Euro wird der chinesisch-amerikanische Batterie-Konzern Farasis ein Werk in Bitterfeld-Wolfen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) bauen. Und der s\u00fcdkoreanische Konzern Hanwha Q Cells erweitert f\u00fcr 125 Millionen Euro sein Forschungszentrum im Solar Valley in Thalheim (Landkreis Anhalt-Bitterfeld).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(26.08.2020) Ministerpr\u00e4sident Dr. Reiner Haseloff hat heute anl\u00e4sslich der Inbetriebnahme der modernsten und leistungsf\u00e4higsten Papiermaschinen der Welt \u2013 die PM3 der Progroup AG \u2013 in Sandersdorf-Brehna erkl\u00e4rt: \u201eDiese Investition st\u00e4rkt den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt und stellt die Leistungskraft moderner Unternehmen unter <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=1577\">[ . . . ]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1577","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1577"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1577\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1586,"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1577\/revisions\/1586"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}