{"id":1657,"date":"2020-09-08T10:22:05","date_gmt":"2020-09-08T08:22:05","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=1657"},"modified":"2020-09-16T14:38:24","modified_gmt":"2020-09-16T12:38:24","slug":"wer-sich-fuer-die-umwelt-interessiert-ist-im-bereich-wasserwirtschaft-richtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=1657","title":{"rendered":"Wer sich f\u00fcr die Umwelt interessiert, ist im Bereich Wasserwirtschaft richtig"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>(08.09.2020)<\/strong> <strong>Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs \u201eWasserwirtschaft\u201c an der Hochschule Magdeburg-Stendal k\u00f6nnen nach dem Studium direkt durchstarten, denn auf dem Arbeitsmarkt ist ihr K\u00f6nnen gefragt. Grund daf\u00fcr ist unter anderem ein Generationenwandel in der Branche.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ob \u00d6ffentlicher Dienst, Ingenieurb\u00fcro oder Forschung \u2013 Studierenden des Studiengangs \u201eWasserwirtschaft\u201c an der Hochschule Magdeburg-Stendal stehen nach ihrem Abschluss viele Weg offen. Lehrende und Praktiker sind sich einig: Das Expertenwissen der Studierenden rund um das Thema Wasser ist in der Praxis gefragt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ehl2018d3612-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1658\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ehl2018d3612-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ehl2018d3612-300x200.jpg 300w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ehl2018d3612-768x513.jpg 768w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ehl2018d3612-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ehl2018d3612-2048x1367.jpg 2048w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ehl2018d3612-650x434.jpg 650w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ehl2018d3612-1320x881.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das Studium der Wasserwirtschaft findet im H\u00f6rsaal, in der Natur und im Labor statt. (Foto: Bastian Ehl)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> <br><strong>Gute Chancen durch Generationenwandel<\/strong><br><br>\u201eUnsere Studierenden bekommen teilweise schon im Bachelorstudium von Firmen Geld angeboten, zum Beispiel als Trainee, damit sie nach dem Studium f\u00fcr sie arbeiten\u201c, erz\u00e4hlt Prof. Dr.-Ing. Torsten Schmidt, Dekan des zust\u00e4ndigen Fachbereiches Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit. Auch gehen bei den Lehrenden deutlich mehr Stellenangebote ein, als der Studiengang Absolventen liefern k\u00f6nne. Schmidt und sein Kollege Prof. Dr.-Ing. habil. J\u00fcrgen Wiese, Leiter des Studiengangs Wasserwirtschaft, sehen einen Grund f\u00fcr die aktuell guten Berufsaussichten ihrer Studierenden in einer Entwicklung, die bereits Jahre zur\u00fcckliegt. \u201eGerade in den neuen Bundesl\u00e4ndern sind nach der Wende in den klassischen wasserwirtschaftlichen Strukturen, also zum Beispiel bei Beh\u00f6rden oder Trink- und Abwasserverb\u00e4nden, eher Mitarbeiter abgebaut worden. Das Durchschnittsalter ist deshalb heute hoch und viele Besch\u00e4ftigte gehen in den n\u00e4chsten Jahren in Rente\u201c, sagt Wiese.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kein kurzfristiger Trend<\/strong><br><br>Auch Burkhard Henning, Direktor des Landesbetriebes f\u00fcr Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt beschreibt \u00c4hnliches. Sein Betrieb befinde sich bereits seit ein paar Jahren in einer Phase, in der die langj\u00e4hrigen Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. \u201e\u00dcber viele Jahre wurde nicht neu eingestellt, deshalb werden die frei werdenden Stellen jetzt wieder nachbesetzt\u201c, sagt Henning. In den letzten Jahren habe der Landesbetrieb bereits im Zusammenhang mit der Bew\u00e4ltigung der Sch\u00e4den aus dem Extremhochwasser 2013 50 Stellen nachbesetzt. Ab 2018 konnten alle Abg\u00e4nge wieder nachbesetzt werden. Ein kurzfristiger Trend seien die aktuell guten Berufsaussichten f\u00fcr Henning aber nicht. \u201eMan hat erkannt, dass man nicht auf Ewigkeiten Stellenabbau betreiben kann.\u201c Dar\u00fcber hinaus seien die Aufgaben des Landesbetriebes f\u00fcr Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Pflichtaufgaben des Landes Sachsen-Anhalt, die auch in Zukunft erledigt werden m\u00fcssen. Absolventinnen und Absolventen der Wasserwirtschaft \u00fcbernehmen im Landesbetrieb Aufgaben, die von der Verbesserung der Gew\u00e4sserstruktur, \u00fcber das Planen und Umsetzen gro\u00dfer Hochwasserschutzprojekte bis hin zur Erfassung und Bewertung gew\u00e4sserkundlicher Daten reichen.<br><br>Schmidt sch\u00e4tzt die Berufsaussichten seiner Studierenden in Zukunft ebenfalls positiv ein. Die jetzige \u201eWiederbesetzungswelle\u201c werde zwar wieder abflachen, der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieure im Bereich Wasserwirtschaft jedoch hoch bleiben. Schlie\u00dflich gehe es um sauberes Wasser, Umweltthemen und Energieeffizienz. \u201eWasser ist keine Rohstoff, den man durch irgendetwas anderes ersetzen kann\u201c, sagt Schmidt. Wiese f\u00fcgt hinzu, dass die in Zukunft immer strenger werdenden Anforderungen an den Umweltschutz und die daraus hervorgehenden Anpassungen der Ver- und Entsorgungsstrukturen auch weiterhin f\u00fcr gute Berufsaussichten der Wasserwirtschaft-Studierenden sorgen w\u00fcrden.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Praxiserfahrung im Studium<\/strong><br><br>Dass die Ingenieure mit der Spezialisierung Wasserwirtschaft auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, sp\u00fcren auch die Studierenden. Tristan Preu\u00df studiert im Master Wasserwirtschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Aktuell schreibt er seine Abschlussarbeit. Einen Job hatte er bereits zu Beginn seines Masters in Aussicht. \u201eDas Ingenieurb\u00fcro, in dem ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe und derzeit auch arbeite, hat mir direkt nach dem Bachelor einen Job angeboten\u201c, erz\u00e4hlt der 23-J\u00e4hrige. \u00c4hnlich positiv sieht es f\u00fcr Christin Herrmann, 22 Jahre alt, aus. Sie ist ebenfalls Masterstudentin im Studiengang Wasserwirtschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Wie Preu\u00df arbeitet sie neben dem Studium in einem Magdeburger Ingenieurb\u00fcro. Sie hofft, ihr anstehendes Praxissemester ebenfalls dort machen zu k\u00f6nnen und ihre Masterarbeit in dem Unternehmen zu schreiben. Und nach dem Studium? \u201eBisher sch\u00e4tze ich meine Chancen eigentlich ganz gut ein, nach dem Studium einen geeigneten Job zu finden oder eventuell auch \u00fcbernommen zu werden\u201c, sagt Herrmann.<br> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Umwelt etwas Gutes tun<\/strong><br><br>F\u00fcr Studieninteressierte, die sich nun fragen, ob \u201eWasserwirtschaft\u201c der richtige Studiengang f\u00fcr sie ist, hat Wiese eine einfache Antwort: \u201eJeder, der sich f\u00fcr die Umwelt interessiert, ist im Bereich der Wasserwirtschaft gut aufgehoben. Es gibt aus meiner Sicht kaum einen anderen Bereich im Umweltressort, wo man selber sehr schnell Verbesserungen erzielen kann.\u201c Au\u00dferdem solle man ein gewisses Interesse an Naturwissenschaften mitbringen.<br><br><strong>Bewerbungen f\u00fcr den Bachelor-Studiengang Wasserwirtschaft sind in diesem Jahr ausnahmsweise noch bis zum 15. Oktober m\u00f6glich. <\/strong><br>Mehr Informationen: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.h2.de\" data-type=\"URL\" data-id=\"www.h2.de\" target=\"_blank\">h2.de<\/a><br> <br> <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Autorin: <\/strong>Katharina Michel<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(08.09.2020) Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs \u201eWasserwirtschaft\u201c an der Hochschule Magdeburg-Stendal k\u00f6nnen nach dem Studium direkt durchstarten, denn auf dem Arbeitsmarkt ist ihr K\u00f6nnen gefragt. Grund daf\u00fcr ist unter anderem ein Generationenwandel in der Branche. 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