{"id":2017,"date":"2021-01-12T13:24:33","date_gmt":"2021-01-12T12:24:33","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=2017"},"modified":"2021-02-03T15:47:57","modified_gmt":"2021-02-03T14:47:57","slug":"bauunternehmen-sachsen-anhalts-schauen-verhalten-nach-vorn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=2017","title":{"rendered":"Bauunternehmen schauen verhalten nach vorn"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2019 alignright\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/BGV-Peter-Nitschke-2020-klein-289x300.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/BGV-Peter-Nitschke-2020-klein-289x300.jpg 289w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/BGV-Peter-Nitschke-2020-klein-300x311.jpg 300w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/BGV-Peter-Nitschke-2020-klein.jpg 648w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><strong>(29.12.2020) Pr\u00e4sident des Baugewerbe-Verbandes Sachsen-Anhalts zur Lage seiner Branche in der Krise<\/strong> <strong>zum Jahreswechsel 2020\/2021<br \/><br \/><\/strong>\u201eWir haben die Herausforderungen durch die Corona-Krise gut gemeistert. Das ist nicht zuletzt den gro\u00dfen Anstrengungen unserer Firmen und Mitarbeiter geschuldet. W\u00e4hrend die gesamtwirtschaftliche Bruttowertsch\u00f6pfung in den ersten drei Quartalen preisbereinigt um 5,8 % zur\u00fcckging, betrug der R\u00fcckgang im Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalt nur 3,5 %.\u201c Dieses Fazit f\u00fcr das Corona-Jahr 2020 zog der Pr\u00e4sident des Baugewerbe-Verbandes, Peter Nitschke. <br \/><br \/>Der Bauspitzenverband aus Sachsen-Anhalt geht in seiner Prognose f\u00fcr 2021 von einer nominalen Stagnation der baugewerblichen Ums\u00e4tze auf dem Niveau des Jahres 2020 aus. Unter Ber\u00fccksichtigung der Preissteigerungen ergibt sich damit ein reales Minus von 2 %. Der Wohnungsbau in Sachsen-Anhalt d\u00fcrfte am besten durch die Corona-Krise kommen und im laufenden Jahr ein nominales Umsatzwachstum von 0,1 % erreichen.<strong><br \/><\/strong><\/p>\n\n\n<p>\u201eDer Druck auf die Wohnungsm\u00e4rkte hat sich nicht abgeschw\u00e4cht. Aufgrund des durch Corona gest\u00e4rkten Trends zum Homeoffice scheint eine eigene Immobilie noch erstrebenswerter. Hinzu kommt, dass die Haupttriebfeder der Wohnungsbauaktivit\u00e4ten in den vergangenen Jahren, n\u00e4mlich das \u00e4u\u00dferst niedrige Zinsniveau, auch weiterhin Bestand haben wird. Die Attraktivit\u00e4t von Investitionen im Wohnungsbau bleibt also ungebrochen\u201c, erl\u00e4uterte BGV-Pr\u00e4sident Nitschke die Hintergr\u00fcnde zum Wohnungsbau.<br><br>In den Jahren 2020 und 2021 wird der Bau f\u00fcr gewerbliche Investoren am deutlichsten unter den Folgen der Corona-Krise leiden. Hier sprechen die Vorlaufindikatoren eine klare Sprache. Der schwache Wirtschaftshochbau wird dazu f\u00fchren, dass die Ums\u00e4tze im Wirtschaftsbau 2020 nominal nur um 1,0 % zulegen und im kommenden Jahr um 2,0 % zur\u00fcckgehen werden.<br>Noch st\u00e4rker betroffen sind viele Dienstleistungsbereiche, die auf direkten Kundenkontakt angewiesen sind. Ihre Investitionsf\u00e4higkeit und -bereitschaft hat einen starken D\u00e4mpfer erlitten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Umsatzvolumen im \u00f6ffentlichen Bau wird, vor allem im Tiefbau, im n\u00e4chsten Jahr deutlich einbrechen. \u201eWir appellieren an die \u00f6ffentliche Hand, ihre Investitionen weiterhin mindestens beizubehalten und mehr in die Infrastruktur zu investieren. Denn wir bef\u00fcrchten aus leidvoller Erfahrung, dass Investitionen auf den Pr\u00fcfstand gestellt werden, wenn nach der Pandemie gespart werden muss\u201c, so die Forderung von Nitschke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(29.12.2020) Pr\u00e4sident des Baugewerbe-Verbandes Sachsen-Anhalts zur Lage seiner Branche in der Krise zum Jahreswechsel 2020\/2021 \u201eWir haben die Herausforderungen durch die Corona-Krise gut gemeistert. Das ist nicht zuletzt den gro\u00dfen Anstrengungen unserer Firmen und Mitarbeiter geschuldet. 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