{"id":2023,"date":"2021-01-12T13:53:24","date_gmt":"2021-01-12T12:53:24","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=2023"},"modified":"2021-02-03T15:53:44","modified_gmt":"2021-02-03T14:53:44","slug":"aengevelt-umfrage-auswirkungen-der-corona-krise-auf-die-wohnungswirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=2023","title":{"rendered":"Aengevelt-Umfrage: Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wohnungswirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<p>(08.01.2021) Bereits zu Beginn der Corona-Krise sch\u00e4tzte Aengevelt das Wohninvestmentsegment als weitgehend robust und krisenresistent ein. Denn angesichts weiter steigender Bev\u00f6lkerung und Haushaltszahlen bleibt die Nachfrage nach Mietwohnungen und damit die Nachfrage nach Wohninvestments hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Aengevelt wollte es genauer wissen und hat nach einer ersten Befragung im Sommer 2020 im Dezember erneut Experten aus allen Bereichen der Wohnungswirtschaft zu den Auswirkungen auf ihr Unternehmen befragt. Das Ergebnis: Gro\u00dfe Teile der Befragungsteilnehmer rechnen weiterhin mit wirtschaftlichen Einbu\u00dfen. Allerdings erwarten deutlich weniger als noch im Sommer Forderungsausf\u00e4lle, daf\u00fcr eine z\u00fcgigere Kompensation Corona-bedingter Verluste. Wie bereits im Sommer rechnen zudem nur wenige mit gr\u00f6\u00dferen strukturellen Auswirkungen auf ihr Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf dem Weg zur Normalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"524\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Corona-Auswirkungen-auf-Unternehmen-Vergleich-Sommer-2020-Winter-2020-2021-1024x524.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2024\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Corona-Auswirkungen-auf-Unternehmen-Vergleich-Sommer-2020-Winter-2020-2021-1024x524.jpg 1024w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Corona-Auswirkungen-auf-Unternehmen-Vergleich-Sommer-2020-Winter-2020-2021-300x154.jpg 300w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Corona-Auswirkungen-auf-Unternehmen-Vergleich-Sommer-2020-Winter-2020-2021-768x393.jpg 768w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Corona-Auswirkungen-auf-Unternehmen-Vergleich-Sommer-2020-Winter-2020-2021-1536x786.jpg 1536w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Corona-Auswirkungen-auf-Unternehmen-Vergleich-Sommer-2020-Winter-2020-2021-2048x1048.jpg 2048w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Corona-Auswirkungen-auf-Unternehmen-Vergleich-Sommer-2020-Winter-2020-2021-650x333.jpg 650w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Corona-Auswirkungen-auf-Unternehmen-Vergleich-Sommer-2020-Winter-2020-2021-1320x676.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Unter der Fragestellung \u201cWie sch\u00e4tzen Sie den Einfluss der Corona-Krise auf Ihr Unternehmen ein?\u201c konnten die Teilnehmer aus einem Spektrum m\u00f6glicher Auswirkungen f\u00fcr ihr Unternehmen w\u00e4hlen, wobei Mehrfachantworten m\u00f6glich waren. <br>Dazu z\u00e4hlten u.a.:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Verlangsamung der Umsatzdynamik<\/li><li>Forderungsausf\u00e4lle<\/li><li>Reduzierung des Neugesch\u00e4fts<\/li><li>Erh\u00f6hter Kostenaufwand durch bislang nicht kalkulierte Restart-Investitionen<\/li><li>Verlust von Stammkunden<\/li><li>Personalabbau<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wenig \u00fcberraschend: Nach wie vor geht mehr als die H\u00e4lfte (52%) der Befragungsteilnehmer von einer abgeschw\u00e4chten Umsatzdynamik aus. Im Sommer 2020 waren es mit 60% indessen noch deutlich mehr.<br>Noch markanter ist die Zahl derer gesunken, die mit Forderungsausf\u00e4llen rechnen, n\u00e4mlich von 52% auf nun 32%.<br>Im Sommer erwarteten au\u00dferdem 50% eine Reduzierung des Neugesch\u00e4fts. In der aktuellen Befragung sind es noch 40%.<br>Unver\u00e4ndert ist die Einsch\u00e4tzung der Befragungsteilnehmer hinsichtlich eines Personalabbaus in ihrem Unternehmen: Wie im Sommer rechnen damit lediglich 4%.<br>\u00c4hnlich gering (6%) ist der Anteil der Teilnehmer, die mit einem Verlust von Stammkunden rechnen (Sommer 2020: 4%).<br>Zudem geht nach wie vor der Gro\u00dfteil der Befragten davon aus, nach der Krise ohne erh\u00f6hten Kostenaufwand wieder zum \u201cNormalgesch\u00e4ft\u201c zur\u00fcckkehren zu k\u00f6nnen: Lediglich knapp ein Viertel (23%) erwarten einen erh\u00f6hten Kostenaufwand durch bislang nicht kalkulierte Restart-Investitionen. Im Sommer waren es indessen sogar nur 18%.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verlust-Kompensation<\/strong><br><br>In einer weiteren Frage wurde um die Einsch\u00e4tzung gebeten, bis wann Corona-bedingte Verluste kompensiert werden k\u00f6nnen.<br>Hier zeichnet sich insgesamt eine optimistischere Erwartungshaltung ab: Gingen im Sommer noch mehr als zwei Drittel aller Befragungsteilnehmer (71%) davon aus, dass es l\u00e4nger als 12 Monate dauern wird, diese Verluste zu kompensieren, sind es in der aktuellen Winter-Umfrage nur noch 49%. Zudem rechnen immerhin 20% (Sommer 2020: 12%) sogar damit, dies in weniger als 6 Monaten zu erreichen, w\u00e4hrend 31% davon ausgehen, dass es zwischen 6 und 12 Monaten dauern wird (Sommer 2020: 17%).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"524\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Kompensation-von-Verlusten-1024x524.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2025\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Kompensation-von-Verlusten-1024x524.jpg 1024w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Kompensation-von-Verlusten-300x154.jpg 300w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Kompensation-von-Verlusten-768x393.jpg 768w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Kompensation-von-Verlusten-1536x786.jpg 1536w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Kompensation-von-Verlusten-2048x1048.jpg 2048w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Kompensation-von-Verlusten-650x333.jpg 650w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Grafik-Kompensation-von-Verlusten-1320x676.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Bzgl. der Auswirkungen von Corona rechnet unver\u00e4ndert ein gro\u00dfer Teil der Befragten mit mittel- bis l\u00e4ngerfristigen Folgen.<\/li><li>Allerdings werden sie \u2013 wie bereits im Sommer \u2013 auch zum jetzigen Befragungszeitpunkt, also nach Einsetzen der zweiten Welle, nicht als existenzbedrohend betrachtet und deshalb unver\u00e4ndert kaum strukturelle Auswirkungen f\u00fcr Unternehmen erwartet.<\/li><li>Insgesamt zeichnet sich zunehmend eine optimistischere Erwartung in der Wohnungswirtschaft ab.<br> <\/li><\/ul>\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2026 alignleft\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Aengevelt_Dr-Wulff-2021-245x300.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Aengevelt_Dr-Wulff-2021-245x300.jpg 245w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Aengevelt_Dr-Wulff-2021-768x939.jpg 768w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Aengevelt_Dr-Wulff-2021-650x794.jpg 650w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Aengevelt_Dr-Wulff-2021-300x367.jpg 300w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Aengevelt_Dr-Wulff-2021.jpg 810w\" sizes=\"auto, (max-width: 124px) 100vw, 124px\" \/>Dazu Dr. Wulff Aengevelt: \u201eDie erneute Aengevelt-Umfrage belegt, dass sich auch die Wohnungswirtschaft nicht der Corona-Krise entziehen kann. Allerdings sind die Perspektiven \u2013 im Gegensatz zu anderen Branchen wie z.B. Airlines, Hotels, Einzelhandel \u2013 deutlich positiver, so dass kaum jemand einen markanten Personalabbau erwartet. Entsprechend ist in der Wohnungswirtschaft nach der Krise mit einer z\u00fcgigen R\u00fcckkehr zur betrieblichen Normalit\u00e4t zu rechnen.\u201c<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(08.01.2021) Bereits zu Beginn der Corona-Krise sch\u00e4tzte Aengevelt das Wohninvestmentsegment als weitgehend robust und krisenresistent ein. Denn angesichts weiter steigender Bev\u00f6lkerung und Haushaltszahlen bleibt die Nachfrage nach Mietwohnungen und damit die Nachfrage nach Wohninvestments hoch. 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