{"id":4243,"date":"2023-02-28T13:54:36","date_gmt":"2023-02-28T12:54:36","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=4243"},"modified":"2023-03-08T09:55:37","modified_gmt":"2023-03-08T08:55:37","slug":"thega-neuerungen-des-erneuerbare-energien-gesetz-fuer-pv-anlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=4243","title":{"rendered":"ThEGA: Neuerungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz f\u00fcr PV-Anlagen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Logo-thega.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4244\" width=\"170\" height=\"97\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Logo-thega.png 340w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Logo-thega-300x171.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 170px) 100vw, 170px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>(28.02.2023) <strong>Die<\/strong> <strong>Landesenergieagentur ThEGA zeigt, was sich 2023 f\u00fcr PV-Anlagen und deren Betreiber \u00e4ndert<\/strong>. <br>Andreas Braun, ThEGA-Pressesprecher kl\u00e4rte uns auf, dass die  Neuerungen bundesweite Wirkung haben und f\u00fcr Privatbetreiber von PV-Anlagen gedacht sind. Da aber auch Unternehmer und F\u00fchrungskr\u00e4fte irgendwann Privatmenschen sind, ist das Interesse an den <strong>Neuerungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz f\u00fcr PV-Anlagen<\/strong> sicher auch bei den Lesern der WIRTSCHAFTSPOST gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:3px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Themen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Th\u00fcringer Hausbesitzer mit PV-Anlage haben viele Fragen zu den neuen Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)<\/li>\n\n\n\n<li>Einspeiseverg\u00fctung steigt, Steuern entfallen und PV-Anlagen im Garten k\u00f6nnen gef\u00f6rdert werden<\/li>\n\n\n\n<li>ThEGA informiert auf <a href=\"http:\/\/www.thega.de\/eeg-2023\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">www.thega.de\/eeg-2023<\/a> und ber\u00e4t individuell mit Servicestelle Solarenergie<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"673\" height=\"238\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/thega_focus_eeg_1920x680px.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4245\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/thega_focus_eeg_1920x680px.jpg 673w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/thega_focus_eeg_1920x680px-300x106.jpg 300w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/thega_focus_eeg_1920x680px-650x230.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Seit Januar gilt eine neue Fassung das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches das Einspeisen von regenerativem Strom in das \u00f6ffentliche Stromnetz regelt. Mit seinen Neuerungen soll das Gesetz den Ausbau von PV-Anlagen massiv ankurbeln. Ziel ist es, die bundesweite Leistung 2023 um 9 Gigawatt und 2024 um 13 Gigawatt zu erh\u00f6hen. Zu den neuen Regeln haben die Servicestelle Solarenergie der ThEGA in den vergangenen Wochen viele Fragen von Th\u00fcringerinnen und Th\u00fcringern erreicht. Auf der Website <a href=\"http:\/\/www.thega.de\/eeg-2023\">www.thega.de\/eeg-2023<\/a> informieren die Solarexperten \u00fcber die wichtigsten \u00c4nderungen f\u00fcr private Haushalte mit einer typischen PV-Dachanlage zwischen 2 und 20 Kilowatt Leistung (kWp).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einspeiseverg\u00fctung steigt kr\u00e4ftig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Anlagen, die vom 30. Juni 2022 bis 31. Januar 2024 in Betrieb gehen oder gegangen sind, gelten h\u00f6here Verg\u00fctungen f\u00fcr den eingespeisten Solarstrom. Sie gelten f\u00fcr das Jahr der Inbetriebnahme und die folgenden 20 Jahre. Wer sich entscheidet, den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen, und nur den \u00dcberschuss ins \u00f6ffentliche Netz einzuspeisen, erh\u00e4lt 8,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh) f\u00fcr Anlagen bis 10 kWp. Das sind etwa 25 Prozent mehr als bislang. Wer seinen erzeugten Strom vollst\u00e4ndig ins \u00f6ffentliche Netz einspeist, bekommt 13 Cent pro kWh f\u00fcr Anlagen bis 10 kWp. PV-Anlagen, die vor dem 30. Juni 2022 in Betrieb genommen wurden, bleiben bei den urspr\u00fcnglichen Verg\u00fctungss\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wechsel zwischen Eigenversorgung &amp; Einspeisung m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer von der h\u00f6heren Einspeiseverg\u00fctung als Volleinspeiser profitieren will, muss dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme der PV-Anlage melden, dass der Strom vollst\u00e4ndig eingespeist werden soll. Betreiber von PV-Anlagen k\u00f6nnen sich ab sofort jedes Jahr neu entscheiden, welches Modell besser zur eigenen Situation passt. So l\u00e4sst sich flexibel auf einen h\u00f6heren Eigenstromverbrauch durch etwa den Kauf eines E-Autos oder den Betrieb einer W\u00e4rmepumpe reagieren. Mit dem Th\u00fcringer Solarrechner der ThEGA l\u00e4sst sich schnell und einfach unter <a href=\"http:\/\/www.thega.de\/solar\">www.thega.de\/solar<\/a> berechnen, welches Tarifmodell sich f\u00fcr den eigenen Haushalt lohnt. Mehr als 225.000 Th\u00fcringer haben den Online-Rechner bereits genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Umsatz- und Ertragssteuer entfallen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer sich ab dem 1. Januar 2023 eine PV-Anlage installieren l\u00e4sst, zahlt auf Kauf, Lieferung und Installation keine Umsatzsteuer mehr. Diese betr\u00e4gt 19 Prozent des Gesamtpreises. Das gilt auch f\u00fcr Balkon-PV oder Anlagenkomponenten wie Wechselrichter, Stromspeicher und Module. Bei einer durchschnittlichen PV-Anlage mit Speicher f\u00fcr 15.000 Euro lassen sich so 2.850 Euro sparen. Die neue Regelung spart nicht nur Geld, sondern auch B\u00fcrokratie: Das Verrechnen der Umsatzsteuer mit dem Finanzamt ist k\u00fcnftig nicht mehr n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Bislang mussten Betreiber von PV-Anlagen Gewinne versteuern, die aus der Einspeisung des Stroms erfolgten. Das hat sich ge\u00e4ndert. Die Ertragssteuer entf\u00e4llt bei PV-Anlagen auf Einfamilienh\u00e4usern bis zu einer Gr\u00f6\u00dfe von 30 kWp. Bei Mehrfamilienh\u00e4usern gilt diese Regel mit einer maximalen Anlagengr\u00f6\u00dfe von 15 kWp pro Wohneinheit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufhebung der Leistungsbegrenzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um das Stromnetz vor \u00dcberlastung zu sch\u00fctzen, waren Anlagen-Betreiber bislang verpflichtet, die Einspeiseleistung ihrer PV-Anlage auf 70 Prozent zu drosseln. F\u00fcr neue Anlagen, die seit dem 1. Januar 2023 in Betrieb gehen, wurde diese Regel abgeschafft. Es darf die gesamte Strommenge ins \u00f6ffentliche Netz eingespeist werden. Die 70-Prozent-Vorgabe entf\u00e4llt auch f\u00fcr Bestandsanlagen bis 7 kWp. \u00c4ltere Anlagen zwischen 7 und 25 kWp m\u00fcssen hingegen ihre Leistung auch weiterhin begrenzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00f6rderung f\u00fcr Solaranlagen im eigenen Garten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch das neue EEG lassen sich PV-Anlagen bis maximal 20 kWp f\u00f6rdern, wenn die Module nicht auf dem Dach, sondern im Garten installiert werden. Interessierte m\u00fcssen nachweisen, dass ihr Hausdach nicht f\u00fcr die Installation einer PV-Anlage geeignet ist. Noch ist unklar, was konkret als Nachweis anerkannt wird. Wichtig: Beim Aufstellen der Anlage im Garten gilt dennoch das Baurecht. So kann eine Baugenehmigung der Gemeinde notwendig sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abschaffung der monatlichen Degression<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Vergangenheit wurde die Einspeiseverg\u00fctung f\u00fcr neue Anlagen im laufenden Jahr von Monat zu Monat abgesenkt. Diese Degression der Verg\u00fctungss\u00e4tze ist bis Anfang 2024 ausgesetzt. Die Verg\u00fctungss\u00e4tze bleiben konstant \u2013 egal, wann die Anlage 2023 in Betrieb geht. Danach soll die Degression nur noch halbj\u00e4hrlich erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber die ThEGA<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Logo-thega-300x171.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4244\" width=\"150\" height=\"86\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Logo-thega-300x171.png 300w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Logo-thega.png 340w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Th\u00fcringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA) ist die Landesenergieagentur des Freistaates Th\u00fcringen. Sie engagiert sich f\u00fcr mehr Klimaschutz und eine erfolgreiche Energiewende in Th\u00fcringen. Die ThEGA ist das Kompetenzzentrum f\u00fcr erneuerbare Energien, kommunalen Klimaschutz, klimafreundliche W\u00e4rme, Energie- und Ressourceneffizienz, nachhaltige Mobilit\u00e4t und eine klimaneutrale Landesverwaltung. Seit 2010 informiert und ber\u00e4t die ThEGA Unternehmen, Kommunen, B\u00fcrger und Politik und tr\u00e4gt so ma\u00dfgeblich zum Gelingen der energie- und klimapolitischen Ziele Th\u00fcringens bei. F\u00fcr erfolgreiche Energiewende- und Klimaschutzprojekte bringt sie Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen. Die ThEGA agiert markt- und anbieterneutral. Mehr Informationen: <a href=\"http:\/\/www.thega.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">www.thega.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(28.02.2023) Die Landesenergieagentur ThEGA zeigt, was sich 2023 f\u00fcr PV-Anlagen und deren Betreiber \u00e4ndert. 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