{"id":4910,"date":"2023-07-04T20:07:46","date_gmt":"2023-07-04T18:07:46","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=4910"},"modified":"2023-07-10T14:19:34","modified_gmt":"2023-07-10T12:19:34","slug":"agravis-e-vita-plus-staerkt-innovativ-nachhaltigen-pflanzenbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/?p=4910","title":{"rendered":"AGRAVIS: \u201eE-Vita plus\u201c st\u00e4rkt innovativ-nachhaltigen Pflanzenbau"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">AGRAVIS Ost GmbH &amp; Co. KG setzt auf physikalisches Verfahren mit Elektronen<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/AGRAVIA-Logo.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4911\" width=\"200\" height=\"78\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Als Alternative zur chemischen Beizung steigt die AGRAVIS Ost GmbH &amp; Co. KG in die elektronische Behandlung von Saatgetreide ein. Am Saatgut-Standort Aschersleben wurde am Dienstag die neue Aufbereitungsanlage offiziell in Betrieb genommen. Unter den rund 150 G\u00e4sten der Veranstaltung waren Sachsen-Anhalts <em>Minister<\/em>&nbsp;f\u00fcr Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, Sven Schulze, und Landesbauernpr\u00e4sident Olaf Feuerborn. Auch die Spitzen von Stadt und Landkreis waren vertreten ebenso wie verschiedene Mitglieder des Landtages Sachsen-Anhalt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"778\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-Gruppenfoto-mit-Schulze-1024x778.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4912\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-Gruppenfoto-mit-Schulze-1024x778.jpg 1024w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-Gruppenfoto-mit-Schulze-300x228.jpg 300w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-Gruppenfoto-mit-Schulze-768x583.jpg 768w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-Gruppenfoto-mit-Schulze-1536x1166.jpg 1536w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-Gruppenfoto-mit-Schulze-2048x1555.jpg 2048w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-Gruppenfoto-mit-Schulze-650x494.jpg 650w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-Gruppenfoto-mit-Schulze-1320x1002.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Minister Sven Schulze (2.v.rw.) und AGRAVIS-Vorstandschef  Dr. Dirk K\u00f6ckler (2.v.li.) setzten die Aufbereitungsanlage bei der AGRAVIS Ost in Aschersleben symbolisch in Betrieb. Flankiert wurden sie dabei von den Landtagsabgeordneten Tim Te\u00dfmann (li.) und Elrid Pasbrig (Bildquelle: AGRAVIS Raiffeisen AG)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eIn Aschersleben geht heute eine der modernsten Saatgutaufbereitungsanlagen offiziell in Betrieb\u201c, betonte Minister Sven Schulze. \u201eDie Anlage vereint Umwelt- und Anwenderschutz auf sehr hohem Niveau. Ziel in diesen Zeiten ist es mehr denn je, gesundes Saatgut anzubieten, um widerstandsf\u00e4hige und ertragreiche Pflanzenbest\u00e4nde zu produzieren. Nachhaltige, umweltvertr\u00e4gliche und ressourcenschonende L\u00f6sungen f\u00fcr die Landwirtschaft werden wir als Land weiterhin bestm\u00f6glich unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die AGRAVIS Ost setzt in Aschersleben die \u201eE-Vita plus\u201c-Technologie ein. Dieses rein physikalisch-biologische Verfahren kommt ohne chemische Wirkstoffe aus. Die Elektronenbehandlung f\u00fchrt zu einer vollst\u00e4ndigen Beseitigung aller am Samen haftenden Pilze, Viren und Bakterien und eliminiert dadurch samen\u00fcbertragbare Krankheiten. Durch die Applikation von Bakterien werden die Wachstumsbedingungen der jungen Pflanzen verbessert und sorgen f\u00fcr eine optimale Entwicklung. Signifikant gest\u00e4rkte Wurzeln helfen, das Ertragspotenzial des Getreides abzusichern. Zugleich werden die Pflanzen robuster gegen den zunehmenden Trockenstress im Zuge des Klimawandels.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-elektronenbehandlung-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4913\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-elektronenbehandlung-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-elektronenbehandlung-300x169.jpg 300w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-elektronenbehandlung-768x432.jpg 768w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-elektronenbehandlung-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-elektronenbehandlung-650x366.jpg 650w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-elektronenbehandlung-1320x742.jpg 1320w, https:\/\/wirtschaftspost-online.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/agravis-elektronenbehandlung.jpg 1890w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Anschaulich erkl\u00e4rt: die E-Vita-Technologie auf einen Blick. (Quelle: AGRAVIS Raiffeisen AG)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Olaf Feuerborn, Pr\u00e4sident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt, hob hervor: \u201eLand und Ern\u00e4hrungswirtschaft stellen sich t\u00e4glich neuen Herausforderungen und suchen nach innovativen L\u00f6sungen. Das Verbot von Pflanzenschutzwirkstoffen zur Saatgutbeizung zwingt die Branche, neue Verfahren zu entwickeln, um unser Saatgut frei von Keimen und Bakterien in den Boden zu bringen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit dieser innovativen Technologie investieren wir in die Zukunft und bieten unserer Kundschaft eine weitere L\u00f6sung an, um die Landwirtschaft effizienter und nachhaltiger zu machen. Klimawandel und Fragen der Versorgungssicherheit zeigen uns auf, dass wir den heimischen Pflanzenbau leistungsf\u00e4higer und ressourcenschonend aufstellen m\u00fcssen\u201c, erl\u00e4uterte Dr. Dirk K\u00f6ckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG als Muttergesellschaft der AGRAVIS Ost GmbH &amp; Co. KG. \u201eDies ist ein echter Fortschritt f\u00fcr die breite Anwendung in der Praxis und nach unserem Verst\u00e4ndnis ein weiteres Beispiel f\u00fcr innovativen, nachhaltigen Pflanzenbau\u201c, sagte K\u00f6ckler mit Blick auf m\u00f6gliche weitere Restriktionen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die R\u00fcckstandsthematik bei chemischen Wirkstoffen. Auch der CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck ist im Vergleich dazu deutlich geringer.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verfahren wurde vom Fraunhofer Institut entwickelt. Es gibt damit bereits langj\u00e4hrige, positive Erfahrungen vor allem in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und kommt nun auch bei der AGRAVIS Ost in die breite Anwendung. Die Technologie eignet sich zudem f\u00fcr die Praxis im \u00f6kologischen Anbau. Es gibt keine Gefahrstoffauflagen und N\u00fctzlinge werden gesch\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die moderne Saatgutaufbereitung in Aschersleben erreicht eine Stundenleistung von 25 Tonnen. Somit ist sichergestellt, dass die regionale Landwirtschaft p\u00fcnktlich zur Aussaat qualitativ hochwertiges Saatgut auf die Felder bringen kann. Ein Chargenmischer garantiert die exakte Dosierung, sodass Biologicals ihre volle Wirksamkeit entfalten k\u00f6nnen. Wie gro\u00df das Interesse auf den Betrieben im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Ost ist, zeigte sich schon zur Herbstaussaat 2022. Damals wurden rund 750 Tonnen elektronisch behandeltes Saatgut auf einer Fl\u00e4che von mehr als 5.000 Hektar angebaut.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><em><strong>Die AGRAVIS Raiffeisen AG<\/strong> ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierern\u00e4hrung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-M\u00e4rkte einschlie\u00dflich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit \u00fcber 6.600 Mitarbeiter:innen rund 9,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein f\u00fchrendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten \u00fcberwiegend in Deutschland t\u00e4tig. Internationale Aktivit\u00e4ten bestehen \u00fcber Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 L\u00e4ndern und Exportaktivit\u00e4ten in mehr als 100 L\u00e4ndern weltweit. Der Unternehmenssitz ist M\u00fcnster. Mehr unter <a href=\"http:\/\/www.agravis.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"www.agravis.de\">www.agravis.de<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:26px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Neuste Meldung vom 5. Juli:<\/strong> <strong>Minister Schulze \u00fcbergibt F\u00f6rderbescheid<\/strong><br>Land Sachsen-Anhalt bezuschusst rein physikalische Saatgutbehandlung<\/p>\n\n\n\n<p>Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze hatte ein besonderes Geschenk im Gep\u00e4ck, als er zur Er\u00f6ffnung der modernen Saatgut-Aufbereitungsanlage mit der \u201eE-Vita plus\u201c-Technologie in Aschersleben eintraf. Er \u00fcberreichte den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern der AGRAVIS Ost GmbH &amp; Co. KG, Dr. Olaf G\u00fcnther-Borstel und Matthias K\u00f6nnig, und dem Vorstandsvorsitzenden der Muttergesellschaft AGRAVIS Raiffeisen AG, Dr. Dirk K\u00f6ckler, einen F\u00f6rderbescheid des Wirtschaftsministeriums. Mit rund 1,8 Mio. Euro bezuschusst das Land Sachsen-Anhalt den innovativ-nachhaltigen Ansatz der AGRAVIS, die k\u00fcnftig vom Standort Aschersleben aus eine Alternative zur chemischen Beizung anbieten kann \u2013 eben durch elektronische Behandlung des Saatgutes. Diese Anlage ist die erste ihrer Art in Sachsen-Anhalt und zeichnet sich durch ein rein physikalisch-biologisches Verfahren aus, das ohne chemische Wirkstoffe auskommt. Diese nachhaltigen Aspekte, gepaart mit der Investition, die am Standort Aschersleben Arbeitspl\u00e4tze schafft und erh\u00e4lt, begr\u00fcnden den F\u00f6rderbescheid des Landes Sachsen-Anhalt zus\u00e4tzlich. Das Investitionsvolumen f\u00fcr die Getreide-Aufbereitungsanlage der AGRAVIS in Aschersleben liegt bei \u00fcber 4 Mio. Euro \u2013 einen Teil steuert nun das Land Sachsen-Anhalt bei und unterst\u00fctzt so Wirtschaft und Landwirtschaft in der Region.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AGRAVIS Ost GmbH &amp; Co. KG setzt auf physikalisches Verfahren mit Elektronen Als Alternative zur chemischen Beizung steigt die AGRAVIS Ost GmbH &amp; Co. KG in die elektronische Behandlung von Saatgetreide ein. 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