Spatenstich für den Bau der neuen TESVOLT GIGAFACTORY in Lutherstadt Wittenberg

Spatenstich für eine der größten Fertigungsanlagen für stationäre Batteriespeicher in Europa

Die TESVOLT AG, einer der Innovations- und Marktführer für gewerbliche und industrielle Energiespeicherlösungen in Deutschland und Europa, hat heute mit dem ersten Spatenstich offiziell den Bau ihrer neuen Gigafactory am Stammsitz in Lutherstadt Wittenberg begonnen. Mit einer geplanten jährlichen Fertigungskapazität von 4 Gigawattstunden wird TESVOLT eine der größten Anlagen für gewerbliche stationäre Batteriespeichersysteme in Europa errichten. Für den ersten Bauabschnitt, der die Erstellung der Fertigungsanlage und des vollautomatisierten Hochregallagers umfasst, ist ein Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro vorgesehen. Die Inbetriebnahme der TESVOLT Gigafactory mit einer Fläche von fast 6.000 Quadratmetern soll im Jahr 2025 erfolgen.

“Unsere Speicher findet man in allen Teilen der Welt” und “Vorsprung durch Innovation liegt seit der Gründung vor 10 Jahren in unseren Genen”, richtete sich TESVOLT-Gründer Daniel Hannemann, in seiner Begrüßungsrede an die Gäste.

Beim heutigen, feierlichen Spatenstich waren neben Mitarbeitenden und Partnern von TESVOLT auch renommierte Gäste aus der Politik anwesend, darunter u.a. Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Christian Tylsch, Landrat des Landkreises Wittenberg sowie Torsten Zugehör, Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg. Branchenseitig beteiligten sich u.a. Urban Windelen, Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V., und Jörg Ebel, Bundesverband Solarwirtschaft e.V., am symbolischen Festakt.

Haseloff in seinem Grußwort: “Wir als Land haben den Mut auf Zukunftsgestaltung nicht abgeschrieben!” Der Ministerpräsident brachte mit Blick auf TESVOLT seine Freude darüber zum Ausdruck, “dass aus seiner Heimatstadt Lutherstadt Wittenberg nicht nur alle 500 Jahre Impulse für die Zukunft kommen”.

Das Festzelt bei TESVOLT war am 8. April gut gefüllt mit Partnern, politischer Prominenz und Medienschaffenden. In der 1. Reihe mittendrin: Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt

Mit der neuen Anlage leistet TESVOLT einen weiteren wichtigen Beitrag in Richtung europäische Energieunabhängigkeit und baut seine technologische Vorreiterrolle weiter aus. Durch die neue Gigafactory sollen bei TESVOLT insgesamt mehr als 400 Arbeitsplätze entstehen.

Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, weiter: „TESVOLT vereint ein hohes Verantwortungsbewusstsein mit einer immensen unternehmerischen Innovationskraft. Darauf basiert die Erfolgsgeschichte, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren geschrieben hat. Nun wird ein neues Kapitel hinzugefügt. Die Gigafactory wird ein Vorzeigeprojekt für unser gesamtes Land, davon bin ich fest überzeugt.“

Verzehnfachung bestehender Kapazitäten folgt erwartetem Marktwachstum

Das neue Fertigungsgebäude verfügt über zwei Etagen und ermöglicht eine hochautomatisierte, effiziente Fertigung von Batteriespeichersystemen. Insgesamt zeichnet sich die Fertigung durch einen sehr hohen Digitalisierungsgrad aus. Unter anderem werden vollautomatisierte Roboter in Teilen des Fertigungsprozesses integriert. TESVOLT wird mit der neuen Gigafactory in der Lage sein, bis zu 80.000 Speichersysteme jährlich zu fertigen, was einer Verzehnfachung der aktuellen Kapazität entspricht. Dies ermöglicht TESVOLT am dynamischen Marktwachstum für gewerbliche und industrielle Energiespeicherlösungen zu partizipieren. Denn: Für die kommenden sechs Jahre gehen Marktexperten von einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von über 30% allein im europäischen Batteriespeichermarkt aus.

Durch Kleinwindkraftanlagen am Gebäude sowie eine Photovoltaik-Anlage stellt TESVOLT auch künftig eine komplett CO2-neutrale Fertigung seiner Speicherprodukte sicher. TESVOLT bezieht in der neuen Fertigungsanlage seine Heizenergie durch Luftwärmepumpen und Wärmerückgewinnung. Überschüssiger Strom wird in hauseigenen TESVOLT-Batteriespeichern gesammelt. Die neue Gigafactory entspricht dem KfW55-Standard und wird von Goldbeck als Generalunternehmen errichtet. 

Feierlicher Spatenstich für die neue TESVOLT Gigafactory mit TESVOLT Team und (von links): Leiterin des IHK Dessaus Stefanie Schmidt-Pforte; Aufsichtsratsvorsitzender TESVOLT AG Oliver Bormann; Stefanie Pötzsch, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt; TESVOLT CFO Philipp Koecke; Christian Tylsch, Landrat Wittenberg; Torsten Zugehör, Oberbürgermeister Wittenberg; Urban Windelen vom Bundesverband Energiespeicher Systeme; TESVOLT CTO Simon Schandert; TESVOLT CEO Daniel Hannemann; Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt; Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz; Jörg Ebel vom Bundesverband Solarwirtschaft; und Mitglied des Landtags Dr. Heide Richter-Airijoki.

Daniel Hannemann, Co-Gründer und CEO von TESVOLT: „Der heutige Spatenstich markiert einen Meilenstein für unser Unternehmen. Mit der neuen Gigafactory werden wir in der Lage sein, unsere Fertigungskapazitäten für TESVOLT-Speicher auf bis zu 80.000 Speichersysteme jährlich zu steigern. Wir setzen damit auch international neue Maßstäbe. Unserem Ziel, jeden Winkel dieser Welt mit günstiger, grüner Energie zu versorgen, kommen wir damit ein Stück näher. Denn ohne Batteriespeicher wird es keine Energiewende geben.“ 

Mittelfristig zweiter Bauabschnitt mit Ausbau der F&E-Aktivitäten geplant

In einem zweiten Bauabschnitt soll auf dem Gelände von TESVOLT in den nächsten Jahren zudem ein Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen, in dem das Unternehmen seine innovativen Batteriespeichersysteme weiterentwickeln kann. Damit soll TESVOLTs Position als Technologiepionier in einem sich dynamisch weiterentwickelnden Markt gesichert werden. Es sollen attraktive Angebote für die Mitarbeitenden integriert werden, die die agile Arbeitsweise TESVOLTs fördern. Dazu zählen nach aktueller Planung ein moderner Schulungsbereich, Hörsäle sowie großräumige, digital-ausgestattete Büroflächen.

TESVOLT-Vorstand (von links): CTO Simon Schandert, CEO Daniel Hannemann, CFO Philipp Koecke. (Quelle: TESVOLT)

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