AENGEVELT bescheinigt der Region Magdeburg nachhaltigen Wachstumskurs durch Intel-Investition

(05. Mai 2022, Magdeburg) In Bezug auf die Wirtschaft trifft AENGEVELT RESEARCH im CITY REPORT REGION, die Aussage, dass die Entscheidung von Intel, Magdeburg als neuen Standort für zunächst zwei Megafabriken zu wählen, den herausragenden strukturellen Rahmenbedingungen zuzuordnen sei.

Damit könne die Landeshauptstadt Magdeburg eine der größten Investitionen der
letzten Jahre in Deutschland für sich verbuchen.

Dies sei eine große Chance für Magdeburg und die Region, sich als attraktiven Innovations-, Arbeits- und Lebensstandort weiter zu etablieren. Das Projekt mit Strahlkraft werde nicht nur positive Effekte auf die Wirtschaft Magdeburgs selbst mit sich bringen, sondern die gesamte Region und insbesondere den Gewerbe- und Privatimmobilienmarkt nach vorn bringen, heißt es in dem 93-seitigen Dokument.

AENGEVELT beschreibt den Wirtschaftsstandort Magdeburg wie folgt: „Bedeutend ist die Kombination aus seiner vorteilhaften Lage, der gut ausgebauten Infrastruktur und der Konzentration an bedeutenden Forschungsinstituten und Bildungseinrichtungen. Wachstumsträchtige Schwerpunkte bildeten sich im Laufe der vergangenen
Jahrzehnte insbesondere im Bereich der Schwerindustrie – allen voran im Maschinen- und Anlagenbau –, der Logistik, der Kultur- und Kreativwirtschaft, der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Gesundheitswirtschaft sowie der Kreislauf- und Umwelttechnologie.“

Weiter wird dieAussage getroffen, dass der Wirtschaft durch die Reaktivierung des Industriehafens Magdeburg ein weiterer Antrieb geschaffen werde. Der Ausbau koste voraussichtlich rd. 44,7 Mio EUR, wovon der Großteil vom Bund im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert wird. Erreicht werden solle damit eine Steigerung des Güterumschlags und eine Stärkung des Logistikstandortes und des Magdeburger Hafens, dem größten Binnenhafen Mitteldeutschlands.

Fazit: „Die Region Magdeburg, für die lange Zeit eine Schrumpfung von Wirtschaft und
Bevölkerung vorausgesagt wurde, wird dadurch einen Turnaround erleben und
auf einen langfristigen und nachhaltigen Wachstumskurs kommen.“

Magdeburgs Oberbürgemeister, Dr. Lutz Trümper wird im report wie folgt zitiert: „Magdeburg wird auch weiterhin wachsen, neue Jobs generieren und die wohnliche Situation den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Die Landeshauptstadt entwickelt sich zu einer Metropole mit vielen Facetten.“

Durch den wirtschaftlichen Aufschwung mit voraussichtlich 3.000 neuen direkten Arbeitsplätzen bei Intel sowie weiteren durch Zulieferbetriebe gehe die Stadtverwaltung von einem Zuzug von mittelfristig rd. 30.000 bis 40.000 Menschen in
die Region aus, womit der Bevölkerungsrückgang nicht nur gestoppt, sondern auch in einen Positivsaldo gelange, prognostiziert AENGEVELT.

Auch die „Neuerfindung des Magdeburger Einzelhandels“ sei mit großen Schritten vorangekommen, analysieren die Immobilienexperten von AENGEVELT RESEARCH im CITY REPORT für die Region Magdeburg . Beschleunigt durch die coronainduzierten Einschränkungen habe der stationäre Einzelhandel innovative Konzepte und Geschäftsmodelle, wie z.B. Omnichannel- und Mixed-Use-Konzepte entworfen, um den großen Herausforderungen zu begegnen.


Detaillierte Analysen zum Büromarkt und Büroflächenumsatz in Magdeburg sowie zum Grundstücks- und Investmentmarkt ergänzen die Präsentaion.

Den City Report, die dazugehörige Präsentation als PDF sowie ein Video der Veranstaltung am 5. Mai (auf YouTube) finden Sie auf der Webseite von AENGEVELT unter:

Aengevelt City Report Magdeburg Nr. 31 2022/2023